Mittwoch, 22. Oktober 2008

Samurai Champloo – Hip-Hop and samurai in Japan?

Der Titel ist in diesem Anime Programm! Dem japanischen Wortursprung nach bedeutet Champloo nämlich soviel wie „vermischen“, und genau das macht die Serie mit Bravour. Hier findet der geneigte Betrachter nämlich einen wahnwitzigen Mix aus Hip-Hop und Schwertkämpfen zur Hochzeit der Samurai im alten Japan.
Die Hauptfiguren Mugen, Jin und Fuu könnten unterschiedlicher nicht sein: Mugen ist ein umherziehender Samurai aus Okinawa, der tut und lässt was ihm gefällt und nicht gerade kameradschaftlich zu sein scheint. Jin hingegen ist auf den ersten Blick sehr höflich und immer sehr ruhig, doch er besitzt ein dunkles Geheimnis. Die einzige Person, die es schafft, ihn in Rage zu bringen ist bisher Mugen. Die letzte Person in dem ungleichen Team ist Fuu, die Tochter eines Samurais.
Doch wie kommt ein derart ungleicher Trupp dazu, sich zusammenzuschließen? Ganz einfach: Mugen und Jin haben sich sehr früh im Lokal von Fuu in die Haare bekommen, und Mugens Zwei-Schwert-Kampfstil der durchsetzt ist mit Hip-Hop-Moves hatte zum ersten Mal einen ebenbürtigen Gegner gefunden! Doch beide Kämpfer wurden gefasst und sollten hingerichtet werden, nur Fuus mutiger Einsatz hat die beiden vor ihrem drohenden Tod gerettet. Und nun stehen beide in ihrer Schuld und sollen den „Samurai der nach Sonnenblumen duftet“ suchen, der angeblich Fuus Vater ist – und verschollen! Die Reise führt das ungleich Trio nun quer durch das alte Japan, in dem sei mehr als einmal Unruhe stiften und packende Schwertkämpfe abzuhalten sind – zu Fuus Leidwesen sehr häufig zwischen ihren beiden Mitstreitern Mugen und Jin.
Vor allem eines jedoch sticht an Samurai Champloo heraus: Die grellen Farben, schnellen Kampfschnitte – immer unterlegt von treibenden Hip-Hop-Beats. Und das ganze wechselt sich wirklich harmonisch mit sanften Szenen auf grasbewachsenen Hügeln im Sonnenuntergang und verschneiten Berggipfeln ab. Einfach ein fantastischer Mix. Die 26-teilige Anime-Serie ist auch als Manga erhältlich und dürfte jeden Freund etwas unkonventionellerer Animes erfreuen – und ich würde den Anime dem Manga vorziehen! Schließlich steht hier nicht nur die Optik des Anime und die Geschichte, sondern auch ganz klar die Musik im Vordergrund! Was gibt es dann noch zu sagen? Ich wünsche viel Spaß beim gucken!

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